Spielgruppen und Spielplätze in Männedorf

Eine passende Spielgruppe für mein Kind in Männedorf finden. Wer vermittelt Tagesmütter in Männedorf? Wo gibt es in Männedorf Spielplätze?...

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Noch ein Spielplatz weniger

Wasser ist für Kinder
immer attraktiv.
Ein Trüli allein
macht noch keinen
Spielplatz aus.
Das ist wohl eine traurige Nachricht für alle Familien mit Kindern in Männedorf: Der kantonale Spielplatz Brüschalde, auf dem die Männedörfler Kinder während Jahrzehnten gespielt haben - jedoch nur als Gäste - ist nur noch eine Ruine: Ausser dem Trüli (rechtes Bild) wurden alle Geräte abgeräumt.

Dem Vernehmen nach soll es jedoch bei den Spielplätzen der Gemeinde Männedorf bereits in diesem Jahr (2018) erste Verbesserungen geben.

Bald hämmer Schnee und Iis

Schnee ist rar in diesem Winter. Aber um einen Schneemännchen zu bauen, das bis knapp unter die Knie reicht, mit dem Schlitten ein paar Mal beim Töbeli oder beim Schützenhaus zu schlitteln oder mit dem Besen den Hof zu räumen, reichen schon ein paar wenige Flocken. Sonst gibt es ja noch die Skiferien, die in wenigen Wochen beginnen...


Und passende Lieder auch:
  • Es schneielet, es beielet, es gaat en chüele Wind. D Chinde leget Händsche-n-a und d Buebe laufed gschwind.
  • Es schneit, es schneit, scho bald isch ales wiis... von Roman Brunschwiler

Allmendhöfli: Der verschwundene Spielplatz

Der Spielplatz hinter diesem
Haus war eines Tages plötzlich weg.
Die Tafeln stehen noch hinter dem Allmendhöfli und verkünden Gross und Klein, dass hier ein Spielplatz sei. Nur: Von der Rutschbahn und dem Gireitsli sind nur noch die Fundamente zu sehen. Wo bis vor kurzem noch Kinder einen kleinen attraktiven Spielplatz vorgefunden haben, ist heute nur noch gähnende Leere.

Das hat offenbar  auch ein Behördenvertreter gemerkt und deshalb soll es nicht so bleiben. Vertreter der Sozialbehörde und des Gemeinderates sind bereits zusammengesessen. Die beiden Behörden sind sich einig: Die Spielplätze müssen dringend saniert werden - aber nicht alle aufs Mal.

Spielplätze in Männedorf sollen wieder attraktiver werden

Besonders attraktiv:
Spielplatz hinter der Brüschhalde
Heute sind Spielplätze für Kleinkinder wichtiger den je. Denn hier treffen sie gleichaltrige Gspändli, hier haben sie Möglichkeit herumzurennen, zu lärmen, zu klettern, mit Dreck zu spielen, zu balancieren, neues auszuprobieren, mit Wasser zu spritzen, etc. Dinge, für die es heute immer weniger Platz gibt, für die Entwicklung kleiner Kinder jedoch enorm wichtig sind.

Die Spielplätze in Männedorf sind zum Teil in einem schlechten Zustand. Unter Familien gibt es einen Geheimtipp: den Spielplatz hinter dem Kinderheim Brüschhalde. Dieser Spielplatz gehört jedoch dem Kanton und die Gemeinde hat keinen Einfluss darauf, was mit ihm geschieht.

In der Sozialbehörde Männedorf gibt es starke Bemühungen, die Spielplätze wieder attraktiver zu machen. Leider geht das nicht so schnell, wie kleine Kinder wachsen.

Wo isch euses Huus hicho?

Säg mer s, ich chum nümme drus; gang du graue Näbelma, tuen is d Sunne füre la. So singen die Kinder im Kindergarten und der Schule. Wenn der Hochnebel wieder wie ein Deckel über uns ist, wären wir am liebsten alle im Engadin im glitzernden Schnee und der gleisenden Sonne.

Es geht aber schneller und günstiger: Ohne lange Autofahrt, ohne quengelnde Kinder. In Männedorf in den Bus 925 Richtung Meilen einsteigen (Abfahrt ab Bahnhof zur Minute ..36, unterwegs ein wenig später) und in Meilen auf den bereits bereitstehenden Bus 922 umsteigen. Die Fahrt ist kurzweilig, der Bus fährt steile Strassen hoch, windet sich um enge Kurven und kurz nach der Hohenegg wird der erste Schnee sichtbar.

Am Vorderen Pfannenstiel ist Endstation. Nun heisst es zu Fuss weitergehen. Der Wegweiser gibt 15 Minuten an. Mit einem Dreijährigen dauert es vielleicht 25 Minuten. Dabei gibt es unglaublich viel zu sehen: Ein Frosch und eine Eidechse auf einem Plakat des Naturnetz (Die Eidechse hatte zuviel Schatten. Deshalb wurden einige Bäume gefällt, damit sie sich wieder sonnen kann, wenn sie im Frühling aufwacht. Das versteht sogar ein Dreijähriger.). Fünf gefällte Bäume und deren Baumstrünke. Der Triangulationspunkt auf der Okenshöhe. Ein grosser Krug vor dem Restaurant Hochwacht. Dort hat es auch eine von aussen zugängliche Toilette.

Wer mutig ist, marschiert noch etwas weiter und steigt dann auf den ehemaligen Bachtelturm. Wenn die Kinder richtig gezählt haben hat er 176 Stufen. Hei, sind wir weit oben. Nun können wir auf die Bäume hinunterschauen und ohne Angst den Hunden beim spielen zuschauen... Andere haben ihren Bob mitgenommen und sausen nun vom Turm zur Hochwacht hinunter und noch weiter Richtung Egg.

Hinunter geht es wesentlich schneller - es lohnt sich jedoch genügend Zeit einzurechnen, denn der Bus nach Meilen fährt nur stündlich zur Minute ..14. Wer zu früh beim Vorderen Pfannenstiel ist, kann wenige Meter nebenan noch etwas gigampfen oder rutschbähneln. (Zu Fuss nach Männedorf ist auch möglich: 1 1/4 Stunden, mit Kindern mehr - aber nur wenn man einen Znüni und heissen Tee im Rucksack dabei hat!) Wenn der Bus pünktlich ist, kann man in Meilen in 2 Minuten auf die S7 eilen - wer sie verpasst oder nicht rennen will, fährt wieder mit dem 925er nach Hause. Die Fahrt dauert eine halbe Stunde und selbst, wenn die Sonne einmal nicht scheinen sollte (Wetterkamera Hochwacht), sind Bus, Wald, Turm Attraktion genug.



Es regnet - nichts wie raus!

Wasser fasziniert alle Kinder und ist der Schrecken aller Mütter. Doch Hand aufs Herz: Was nass ist, trocknet wieder. Und in der Waschküche wartet die Waschmaschine doch nur darauf, endlich wieder einmal so richtig dreckige Kinderkleider zu waschen.



Wasser aus der Pfütze schöpfen, damit man es an einem anderen Ort wieder ausleeren kann. Was das kleine Mädchen dabei alles lernt, ist unglaublich:Regenwasser und Boden vermischen sich zu braunem Dreckwasser. Der Boden wird feucht, saugt Wasser auf, es sinkt mit den Füssen auf der Wiese ein - auf den Steinen wird es rutschig. Regentropfen platschen in die Pfütze, spritzen auf, ziehen kleine Ringe. Wir Erwachsenen sagen dem Naturwissenschaft, das Mädchen ist schlichtweg vertieft und begeistert.

Solche Primärerfahrungen sind für Kinder enorm wichtig. Deshalb gehen Sie mit Ihren Kleinen täglich ins Freie - ein paar Schritte nur, bis zur nächsten Pfütze... Wie kann man Wasser transportieren? Kann ich den Eimer auch mit den Handschuhen tragen? Schaffe ich das alleine? Wie geht es? Das kleine Mädchen lässt sich von nichts entmutigen oder von seiner Tätigkeit abbringen. Standhaltigkeit, Geduld und motorische Geschicklichkeit lernt es ganz nebenbei; Qualitäten, die man jedem Menschen gönnen mag.

Schauen Sie sich diesen Film in Ihrer Muttersprache an:

ዕቋር ማይ

ማይ ይኹን ንፋስ ከምኡውን ጸሓይ - ጽድያ ይኹን ሓጋይ: ክረምቲ ዲዩ ቀውዒ:- ህጻናት ግቡእ ክዳን ተኸዲኖም አብ ዝኾነ እዋን ንደገ ወጺኦም: ከዕብዮምን ከማዕብሎምን ዝኽእል ተሞክሮታት እንዳተጻወቱ ከዋህልሉ ይኽእሉ ኢዮም:: 



ኣና 4 ዓመት

Schlitteln in Männedorf

Endlich schneit es! Die Kinder sind nicht mehr zu halten, sie wollen nach draussen, möglichst zweimal am Tag: Spuren im Schnee hinterlassen, mit dem Besen wischen, Schneemänner bauen, Schneebälle werfen - und natürlich schlitteln.

In Männedorf gibt es dazu mehrere Möglichkeiten:
  • bei der Tötzlibrücke: Mit einem Plastic-Bob oder einem Davoser-Schlitten. Mit dem Davoser kann man auch über den Tötzliweg hinwegschiessen und dem Trampelweg entlang bis zum kleinen Weiher...
  • unterhalb des Bibelheims
  • vom Türli bis zum Schützenhaus
  • ein langer Schlittelweg führt vom oberen Lattenberg die Buechhaldenstrasse hinunter bis zum Scheidbach (Grenze Stäfa/Männedorf)
Gerade mit Kleinkindern empfiehlt sich ein Davoser-Schlitten. Da kann ein Erwachsener hinten drauf sitzen, steuern und bremsen; das Kind vorne zwischen den Beinen oder im Kindersitz.

Klettern, turnen, toben

Klettern, turnen, toben tun alle kleinen Kinder gern. Nun herbstet es und es ist nicht mehr jeden Tag so schön, dass wir Eltern liebend gerne stundenlang auf den Spielplatz gehen. Am kommenden Sonntag gibt es eine wunderbare Alternative dazu:

Am Sonntag, 6. November 2016 können sich Kinder bis zum Alter von 6 Jahre in Begleitung der Eltern von 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr in der Turnhalle Riedwies in Uetikon nach Lust und Laune austoben.

Der Elternverein stellt aus Sportgeräten und Matten einen altersgerechten Hindernis-Parcours auf, den es zu überwinden gilt. Die Kinder können schaukeln, klettern, über Bälle hüpfen und Unihockey spielen. Auf dem Bobby-Car kann über eine Schaukel gefahren werden. Ein Abenteuer für die kleinen und auch schon grösseren Teilnehmer. Das Buffet mit selbstgebackenen Kuchen, Früchten, Kaffee und Getränken lädt zur Zwischenverpflegung ein. Der Unkostenbeitrag von 4 Franken pro Kind ist moderat. Die Turnhalle Riedwies von Männedorf innert weniger Minuten mit Bus 925 zum Lokaltarif (bis Tramstrasse) erreichbar.


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